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WDR-Sendung „Markt“: Ware vom Discounter: So giftig sind Billigbrot und Billigbrötchen wirklich

18.03.2016

Wissenschaftler nahmen Stichproben aus Supermärkten, Discountern und Bäckereien und testeten 20 Mehrkornbrote und -brötchen auf Glyphosat, das in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelinsdustie häufig verwendet wird.

Von 16 Nicht-Bio-Produkten waren 11 belastet

Die Wissenschaftler fanden in 11 Nicht-Bio-Produkten Rückstände von Glyphosat. Nicht belastet waren die vier getesteten Bio-Produkte. Die belasteten Produkte  blieben unterhalb der gesetzlichen Grenze. Diese kann aber nach Belieben nach oben korrigiert werden und sagt demnach nichts über die tatsächliche Schädlichkeit von Glyphosat aus.

Derzeit gibt es in der EU Überlegungen, Glyphosat weitere 15 Jahre verwenden zu dürfen, obwohl die WHO sich sicher ist, dass Glyphosat krebserregend ist.

Auch das Krebsforschungsinstitut IRAC ist davon überzeugt, dass Glyphosat beim Menschen in Verdacht steht, Krebs auslösen zu können.

Bei seiner Risikobewertung geht das zuständige Bundesamt von keinem krebserzeugenden Risiko aus. Allerdings bewertet das Bundesamt für Risikobewertung vor allem Studien der Industrie und nicht die von unabhängigen Experten.

70 Prozent der unabhängigen Studien und nur sieben Prozent der Industrie-Studien attestieren Glyphosat eine schädigende Wirkung.

Schauen Sie sich hier die Sendung „Gift im Acker – Glyphosat, die unterschätzte Gefahr“ vom WDR-Fernsehen an: http://www.konaplus.tv/glyphosat/

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